Starke Hürdenläufe in Wetzlar
Gianina Gartmann mit starkem Comeback

Das Wetzlarer Leichtathletikstadion ist bekannt für seine schnelle Laufbahn. Beim Hürdenmeeting am vergangenen Samstag konnten die Allendorfer Starter jeweils mit Saisonbestzeiten glänzen. Allen voran die 26-Jährige angehende Grundschullehrerin Gianina Gartmann. Sie steigerte sich im Frauenrennen auf starke 13,95 Sekunden im Vorlauf, was die erste Zeit unter 14 Sekunden seit 2019 bedeutete. Im Endlauf belegte Gianina Gartmann dann in einem ganz engen Einlauf hinter der Siegerin Dana Schubert vom TV Gelnhausen (14,08s) mit 14,11 Sekunden den 3. Platz. Ziel
Amelie Wachsmuth steigert sich auf 14,21 Sekunden
Leider waren in der Altersklasse der U18 Mädchen keine richtigen Gegnerinnen am Start, so konnte die letzjährige Hessenmeisterin vom Schulsportclub in beiden 100m Hürdenläufen ihre Gegnerin Isabel Jahn (LG Fulda) mit 14,21 zu 14,66 Sekunden besiegen.
400m Hürdenläufer Colin Ansorge ärgert sich über knapp verpasste Norm
Über die neue Hürdenbestzeit konnte sich der Langhürdler Colin Ansorge nicht ganz so gut freuen, verpasste er doch mit einem Strauchler an der 10. Hürde um 13 Hundertstel die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock Anfang August nur ganz knapp. " Ich habe jetzt am kommenden Samstag noch eine weitere Chance in Göttingen die Norm zu laufen, da werde ich dann besonders auf die letzte Hürde achten", meinte der Allendörfer Oberstufenschüler nach dem Rennen.

Für die Hürdenläuferin wurde mit ihrem Start in Weinheim über die 100m Hürden eine lange Zeit des Wartens auf einen Wettkampf zur Wirklichkeit. Nach einem Start in der Hallensaison 2020 war das Rennen in Weinheim die erste große Bewährung. Leider machte im Vorfeld eine 3 Wöchige Trainingspause, bedingt durch die Corona Impfung im April, der vom USC Mainz zum Schulsportclub gewechselten Athletin, einen Strich durch die bisher gut verlaufene Trainingsvorbereitung. "Mit den in Weinheim gelaufenen 14,25 Sekunden bin ich nicht zufrieden, weiß aber jetzt wo ich stehe und werde in den kommenden Wochen meine Form weiter aufbauen, sodaß ich vielleicht bei den Süddeutschen Meisterschaften im August an meine Topzeit von 2019 herkommen werde, die bei 13,77 Sekunden liegt",meinte die junge Grundschulreferendarin nach dem Wettkampf. 
Die Hessische Meisterin über die 100m Hürden, Amelie Wachsmuth testete vor ihrem ersten Hürdenrennen, was am kommenden Samstag in Dresden sein wird, erst einmal ihre Schnelligkeit über die 100 und 200 Meter. Gleich im ersten Vorlauf über die 100m steigerte sie ihre persönliche Bestzeit von 12,60s auf sehr gute 12,43sec (3. Platz) und konnte auch über 200 Meter gleich mit Bestzeit von 25,44s in die neue Freiluftsaison einsteigen. Als dritter Starter vom SSC Bad Sooden-Allendorf war noch 400m Hürdenspezialist Colin Ansorge über die 100/200 Meter mit dabei. Er startet jetzt in der U20 Altersklasse und konnte mit zwei Bestleistungen von 11,55s und 23,10s seine Form auf den kurzen Strecken erfolgreich testen.