Deutsche Jugendhallenmeisterschaften 2022
Carolin Schlung auf den Punkt topfit

Mit einer grandiosen Steigerung ihrer Jahresbestleistungen sicherte sich die Allendorfer Sprinterin Carolin Schlung bei den diesjährigen Deutschen Jugendhallenmeisterschaften im Sindelfinger "Glaspalast" eine Silbermedaille im 60m Sprint und den 5. Platz über die 200 Meter Strecke. "Ich habe mich ohne muskuläre Probleme endlich wieder getraut voll zu laufen", meinte die glückliche Sprinterin nach den 2 Tagen und insgesamt 5 Rennen. Für Carolin Schlung waren die 7,51 Sekunden im Finale über 60m eine Steigerung ihrer Bestzeit aus 2021 um eine Hundertstel Sekunde. Die diesjährige Bestzeit stand allerdings vor Sindelfingen noch bei 7,66 Sekunden. Im Finale , wo sie sich nur Sina Kammerschmidt von der TG Worms geschlagen geben musste, hatte Carolin besonders auf den letzten Metern ein starkes Finish.
Amelie Wachsmuth mit Pech bei den Hürden

Für Hürdensprinterin Amelie Wachsmuth liefen auch diese Deutschen Meisterschaften nicht optimal. Zuerst wurde der für 15.35 Uhr geplante Vorlauf, wegen mangelder Teilnehmerinnen auf die Halbfinallaufzeit von 17.00 Uhr verschoben. Beim Probestart an die erste Hürde blieb die Rhenanusschülerin der 12. Klasse mit ihrem Nachziehbein hängen und konnte nur ganz knapp einen Sturz vermeiden. Bei dem direkt anschließenden Halbfinallauf blieb die 17-jährige Allendorferin zwar nur 8 Hundertstel über ihrer Bestzeit von 9,01s, hätte aber sicher unter besseren Vorraussetzungen eine Zeit unter 9 Sekunden erzielen können. So muss sie auf die kommende Freiluftsaison warten und dort dann ihre Möglichkeiten abrufen.

Ein weiteres erfolgreiches Wochenende erlebten die Leichtathleten vom Schulsportclub bei den Landesmeisterschaften in der Hanauer August-Schärtner Halle. Besonders erfolgreich und mit Gold und Silber dekoriert war der Wettkampf für die Sprinterin Carolin Schlung. Trotz muskulärer Probleme im Vorfeld, erwischte die Bundeskaderathletin aus Allendorf einen tollen Start über die 60 Meter und musste sich im Ziel nur Mira Baus (Schlüchtern) um zwei Hundertstel geschlagen geben. Carolin Schlung steigerte sich im Finale noch auf die neue Jahresbestzeit von 7,66 Sekunden.